Roman und Erzählung

Steingrubers Jahr

Felix Steingruber ist Katzenhalter, Kammerjäger und Junggeselle und führt kein spektakuläres Leben. Von Schädlingen geplagte Hausfrauen im Morgenmantel nötigen ihn, mit ihnen Kaffee zu trinken, seine Mutter gibt die Hoffnung nicht auf, doch noch Enkelkinder zu bekommen, Frau Obermüller bringt hin und wieder nach Katzenart ein Geschenk nach Hause. Nach einem seltsamen Traum aber muss Steingruber über den Tod nachdenken. In der Bibliothek findet er einen Ratgeber, der ihm empfiehlt, Tagebuch zu führen. Das macht er, ein ganzes Jahr lang. Außerdem findet er in der Bibliothek eine Bibliothekarin, die dieses Jahr zu etwas Einzigartigem macht …

> Limbus Verlag, Innsbruck, 2017
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Steingruber
 

Maliaño stelle ich mir auf einem Hügel vor

Die überarbeitete Neuauflage der 2003 erstmals erschienenen Erzählung: Die wundersame, wetterbedingte Liebesgeschichte zwischen Gustav Julius Kaufmann und Ida Nordpol Zeppelin, eine Geschichte voller liebevoll absurder Figuren und rätselhaft skurriler Vorkommnisse, ein modernes Märchen von einem, der auszieht, den sagenhaften Ort namens Maliaño zu finden und dabei sich selber und seiner überschäumenden Fantasie begegnet. Ausgezeichnet von Stadt und Kanton Zürich. Herzlichen Dank der Stadt Schaffhausen für den Druckkostenbeitrag!

> Limbus Verlag, Innsbruck, 2015
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Maliano
 

Sagte Liesegang

Alfons Liesegang, 62, Seismologe, soeben verstorben, soll einem Engel sein Leben erzählen. Der Clou dabei: So lange er redet, so lange darf er nachher noch einmal zurück auf die Welt. Alfons Liesegang beginnt zu erzählen. In einem einzigen Monolog, getragen von einer rhythmischen und bildhaften Sprache. Vom Bruder, der tot zur Welt kam, von der Mutter, die spurlos verschwindet, vom Vater, dem Geologen, der im Keller Steine zerschlägt, von der grossen Liebe zu einer Strahlerin und von einer Zwergfledermaus, die wie ein Derwisch durch die ganze Geschichte flattert. Aber möchte Liesegang, als alles gesagt ist, überhaupt zurück?

> Limbus Verlag, Innsbruck, 2013
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Liesegang
 

Verzettelt - Verlorene Worte und ihre Geschichten

Während zehn Jahren hob Ralf Schlatter verlorene, von Hand beschriebene Zettel von der Strasse auf. Zu den schönsten dachte er sich Geschichten aus. Literarische Miniaturen voller skurriler Figuren und berührender Schicksale, geschrieben mit hintergründigem Witz. Mit Gastgeschichten von Ruth Schweikert, Franz Hohler und Christoph Simon. Eine zauberhaft verzettelte Reise in die Welt der Fantasie.

> Christoph Merian Verlag, Basel, 2008
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Verzettelt
 

Maliaño stelle ich mir auf einem Hügel vor

Ralf Schlatters zweites Buch (2003) ist die wundersame wetterbedingte Liebesgeschichte zwischen Gustav Julius Kaufmann und Ida Nordpol Zeppelin, eine Erzählung voller liebevoll absurder Figuren und rätselhaft skurriler Vorkommnisse, eine moderne Abenteurergeschichte von einem, der auszieht, den sagenhaften Ort namens Maliaño zu finden und dabei sich selber und seiner überschäumenden Fantasie begegnet. Ausgezeichnet von Stadt und Kanton Zürich.

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Maliaño stelle ich mir auf einem Hügel vor

Aus Teilen von Ralf Schlatters Erzählung hat die Wiener Buchdruck-Künstlerin Elisabeth Parth von der «edition.ps.» eine bibliophile Ausgabe geschaffen, auf handgeschöpftem Papier, Einband von Eduard Tauss, limitierte Auflage.

> edition .ps., Wien
 

Federseel

«Federseel» ist die tragikomische Lebensgeschichte des Georg Federseel, der eigentlich Zauberer werden möchte und verstummt, als seine Mutter stirbt; der einen Zeigefinger verliert und gleichzeitig die Sprache wiederfindet und fortan fließend Geschichten in die Köpfe zaubert; der nur dank seiner Fantasie überlebt und dennoch tragisch endet. Ralf Schlatters Romandebüt (2002) wurde mehrfach ausgezeichnet und am Schauspielhaus Zürich als Monolog inszeniert.

> Restexemplare hier zu bestellen
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Lyrik

König der Welt

Ein Lyrikband mit Gedichten aus 20 Jahren, herausgegeben von Markus Bundi in der «Reihe» mit zeitgenössischer Lyrik im Zürcher Wolfbach Verlag. In den Texten gesellt sich Schalk und Wortspielerei zu Ernsthaftigkeit, genauer Beobachtung und einem hohen ästhetischen Niveau. Gedichte als fein gewobene Annäherungen an sich selbst und die Welt. In den Worten von Angelika Overath in der NZZ: «Die Gedichte von Schlatter sind welthaltige Kondensate, silbensicher, seelengenau.»

> Wolfbach-Verlag, Zürich, 2012
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Treten Sie in meinen Verein ein

Die erste Schweizer Slam-CD (2002) zeigt Ralf Schlatters unverkennbare Slam-Poesie, mit der er von 1999 bis 2001 unterwegs war: Mit einem virtuosen Reimschema treibt er die Geschichten theatralisch und dynamisch voran, spielt mit Verlagsnamen («Die Suhrkampschlampe»), Bezeichnungen von ICE-Zügen («Minibarstar») oder Frauennamen («Eine kleine Geschichte vom anderen Geschlecht»). DJ Piotr aus St. Johann im Tirol hat die Texte mit Beats und Sounds unterlegt und daraus poetische Kunststücke gemacht.

> Verlag Der gesunde Menschenversand, Luzern, 2001
 

Hörspiel, Radio und Songtexte

Morgengeschichten

Seit 2009 schreibt und liest Ralf Schlatter «Morgengeschichten» für Schweizer Radio SRF1. Alle zwei Monate, für jeweils eine Woche, zu hören um 8.40 Uhr, samstags um 6.40 und 8.40 Uhr, zum Nachhören auf dem Internet:

> Link «Morgengeschichten»
 

Nudelsonntag

Im Rahmen des Projektes «Grenzfälle» von SRF 1 und SWR 4. Eine berührende Grenz-Geschichte über eine Schaffhauser Migros-Angestellte, einen süddeutschen Zahnarzt, eine Freundschaft aus Vorkriegszeiten und eine polnische Spitex-Frau, die ein bisschen Schicksal spielt. Regie: Margret Nonhoff. Erstausstrahlung 4. Mai 2012.

> Link zum Nachhören von «Nudelsonntag»
 

Rumantsch grischun

Es fängt harmlos an, im Migros-Kurs für «Rumantsch grischun» und endet tragisch in den Höhen des Piz Languard. Entstanden im Rahmen der Autorenförderung von Radio SRF 1 und ausgezeichnet mit dem «Prix Suisse» 2006. Regie: Geri Dillier. Erstausstrahlung 28. April 2006.

> Link zum Nachhören von «Rumantsch grischun»
> Pressestimmen
 

Schreckmümpfeli

Das Kult-Gruselhörspiel auf SRF 1. Folgende «Schreckmümpfeli» hat Ralf Schlatter bisher verfasst: «Mord auf Tonband», «Christophorus», «Das letzte Wort», «Schreibstau», «Beim Frisör». Zu finden auf den Samplern des Christoph Merian Verlags Basel.

> Link «Schreckmümpfeli» SRF 1
 

Songtexte

Für die Walliser Sängerin SINA hat Ralf Schlatter Songtexte geschrieben: «D'Wält uf em Chopf» und «Vorstadtland» für die CD «Alltag» (2004), «Komet» für die CD «Tiger & Reh» (2015), «Elvis» für die CD «Pärlutaucher» (2016).

> nähere Infos
 

Kabarett und Satire

schön&gut

Seit 2003 machen Anna-Katharina Rickert und Ralf Schlatter poetisches und politisches Kabarett. 2004 erhielten sie dafür den «Salzburger Stier», 2014 den Schweizer Kabarett-Preis Cornichon, 2017 den Schweizer Kleinkunstpreis. Ihre bisherigen Programme: «Eine Liebesgeschichte», «Das Kamel im Kreisel», «Der Fisch, die Kuh und das Meer», «Schönmatt», «Mary» (Regie: Roland Suter) und die szenischen Lesungen «Maliaño» und «Im Sturz durch Zeit und Raum».

> Link schön&gut
 

Kultbuch Schweiz

Anna-Katharina Rickert und Ralf Schlatter stellen im «Kultbuch» (2009) alles vor, was in der Schweiz «Kult» ist, von Alphorn bis Zwingli. Stets kritisch, immer genau und respektvoll und mit einem satirischen Augenzwinkern. Denn einige Schweizer Mythen sind gehörig am Bröckeln, allen voran die Schweizer Banken und ihr so heiss geliebtes Geheimnis. Und die Eigernordwand auch, weil der Permafrost schmilzt...

> Komet-Verlag, Köln, 2009 / 2. Auflage 2013
 

Essay, Kurzprosa, Gedichte

Wo zum Teufel

regelmässige Rubrik «Wo zum Teufel», in: Transhelvetica, das Schweizer Magazin für Reisekultur.


Forever young

in: Kulturtipp, Carte Blanche, Juni 2017.


Silver Star

in: surprise Strassenmagazin, Nr. 353, Literatur-Sondernummer, Juli 2015.


Wohlfahrts letzter Tag

in: surprise Strassenmagazin, Nr. 360, Literatur-Sondernummer «Träume», Dezember 2014.
 
 

Gedichte aus «König der Welt»

in: SIC! - Zeitschrift für Literatur, HEIMAT Sonderheft Schweiz / Deutschland, Aachen, Zürich, 2013.

 

Battine und dia Starnschnuppan

in: Alles wie immer? - Geschichten mit Behinderung, Chronos Verlag, 2013.

 

Zwei Komma acht Volt

eine Weihnachtsgeschichte, in: surprise, Strassenmagazin, Nr. 290, und Schaffhauser Nachrichten, 1. Dezember 2012.

 

Eggimann

in: aber hütt. Eine Hommage an Ernst Eggimann, Hörbuch, hg. Schweizer Radio DRS, Verlag Der gesunde Menschenversand, Luzern, 2012.

 

Sagte Liesegang

in: filadressa, Kontexte der Südtiroler Literatur, Nr.8, hg. Selma Mahlknecht, Edition Raetia, Bozen, 2012.

 

Match-Telegramm

in: Das Chancenplus war ausgeglichen, Anthologie FADS (Fussball spielende Autoren der Schweiz), Knapp-Verlag, Olten, 2012.

 

Drei Gedichte

in: allmende, Literaturzeitschrift, Nr. 88, Info-Verlag, Karlsruhe, 2011.

 

Luzifer im Aquifer oder: Gute Strahlerinnen können im Dunkeln sehen

in: Schweiz der Zukunft - Zukunft der Schweiz, Buch zur Sendereihe «Mit DRS 1 i d'Zuekunft», Hg. SR DRS, Verlag Neue Zürcher Zeitung, 2010.

 

Stunde 25

in: Entwürfe, Zeitschrift für Literatur, Nr. 63, Zürich, Oktober 2010.

 

Die Geschichte mit den Maltesers

in: CINEMA, Filmjahrbuch, Hg. Arbeitsgemeinschaft CINEMA, Nr. 52, Zürich, 2007.

 

Tilda, Takeo, der Schwanen und ich

literarischer Essay zum Haus zum Schwanen, für das Kunstprojekt «Aussicht - Rücksicht» von Beat Toniolo zu Gebäuden in der Schaffhauser Altstadt, Schaffhausen, September 2006.

 

Die Geschichte von dem, der eine Wildlederjacke kaufen wollte und mit einem Tee-Ei nach Hause kam

in: Entwürfe, Zeitschrift für Literatur, Nr. 46, Zürich, Juni 2006.

 

Geschichten aus der Bastelbogenwelt

in: Revue SCHWEIZ, Sonderausgabe Schaffhausen, Nr. 4, April 2004.

 

Elena D., extrastark

in: Entwürfe, Zeitschrift für Literatur, Nr. 35, Zürich, Oktober 2003.

 

Vier mal vier Geschichten aus San Juan in Tirol

Abschluss-Essay als Marktschreiber von St. Johann in Tirol, in: Jahrbuch der Michael-Gaismair-Gesellschaft Tirol, Studienverlag, Innsbruck, November 2002.

 

Beuys for Business Class

in: Entwürfe, Zeitschrift für Literatur, Nr. 25, Zürich, 2001.

 

Im Sturz durch Zeit und Raum

Kurzgeschichten und Gedichte, in: Yeti-Kalender 2002, hg. und mit Malarbeiten versehen von Christian Yeti Beirer, Innsbruck, 2001.

 

Vielleicht hätte ich auch von der Rheinbrücke springen sollen

in: Entwürfe, Zeitschrift für Literatur, Nr. 19, Zürich, 1999.

 
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