Kurzbiografie


Ralf Schlatter, * 1971 in Schaffhausen. Nach dem Studium von Geschichte und Germanistik in Zürich und Spanien arbeitet er zwei Jahre als Kulturredakteur beim Schweizer Fernsehen, seit 2001 ist er freier Autor und Kabarettist.

2002 erscheint sein Debütroman «Federseel», 2003 die Erzählung «Maliaño stelle ich mir auf einem Hügel vor». Für beide Werke erhält er diverse Förderpreise und Auszeichnungen, «Federseel» wird als Monolog am Schauspielhaus Zürich inszeniert. Im Mai 2008 erscheint der Erzählband «Verzettelt - Verlorene Worte und ihre Geschichten», 2012 der Lyrikband «König der Welt», 2013 der Roman «Sagte Liesegang». Die Erzählung «Maliaño» erscheint 2015 in einer überarbeiteten Neuauflage. 2017 kommt der Roman «Steingrubers Jahr» heraus.

Fürs Schweizer Radio SRF schreibt Ralf Schlatter u.a. das viel beachtete Kurzhörspiel «Mord auf Tonband» und die Hörspiele «Nudelsonntag» und «Rumantsch grischun», ausgezeichnet mit dem «Prix Suisse» 2006. Seit 2009 schreibt und liest er «Morgengeschichten» für SRF 1.

Zusammen mit Anna-Katharina Rickert tritt er seit 2000 als «schön&gut» auf, mit poetischem und politischem Kabarett. 2004 erhalten sie den «Salzburger Stier», den bedeutendsten Preis im deutschsprachigen Kabarett, 2014 den Schweizer Kabarettpreis Cornichon, 2017 den Schweizer Kleinkunstpreis. Seit September 2016 sind sie unterwegs mit dem fünften Bühnenprogramm «Mary».

Ralf Schlatter lebt mit seiner Frau Ruth Grünenfelder und der Katze Nizza am Stadtrand von Zürich.

 

Auszeichnungen (Auswahl)


2017

Schweizer Kleinkunstpreis, für «schön&gut».

2014

Schweizer Kabarettpreis Cornichon, für «schön&gut».

2006

Förderpreis der Internationalen Bodenseekonferenz, Sparte Lyrik.

«Prix Suisse» in der Kategorie «bestes Hörspiel», von SRG SSR idée suisse, für «Rumantsch grischun».

2004

«Salzburger Stier», für «schön&gut».

1. Preis beim Innsbrucker Dramenwettbewerb «URWERK», für «Die heilige Johanna der Zierfische», Uraufführung: Innsbruck, 28. August 2004.

2003

Auszeichnung der Fachstelle Kultur des Kantons Zürich, für «Maliaño».

Auszeichnung (halbes Werkjahr) der Literaturkommission der Stadt Zürich, für «Maliaño».

2002

Förderpreis der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung Luzern, für «Federseel».

2000

Förderpreis der Internationalen Bodenseekonferenz, für «Federseel».

1997

Förderpreis der Kulturstiftung des Kantons Thurgau.

 feinmass | simsalaweb